Brot für unsere Lütten – kaufen oder selbst backen?

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Brot für unsere Lütten – kaufen oder selbst backen?

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Spätestens im Alter von einem Jahr gehört die Brotmahlzeit auf dem Speiseplan jedes Lütten. Insbesondere in Deutschland haben wir nicht nur einen hohen Konsum an Kartoffeln und werden daher in der Welt gerne als „Kartoffelfresser“ betitelt, sondern auch das Brot gehört zu einem der wichtigsten Lebensmittel bei uns. Dabei ist die Vielfalt an Brot sehr groß in Deutschland und einige Sorten gibt es sogar nur hier. Bei langen Urlauben sehnen wir uns häufig nach dem sogenannten dunklen Brot zurück und da ist die Rede nicht nur vom Pumpernickel. 

 

Wo nur das Brot kaufen oder doch selber backen?

Mittlerweile gibt es bei uns sehr viele Bäcker-Ketten, doch sind das keine richtigen Bäcker. Die Waren kommen oftmals aus Fernost fertig hier an und werden dann nur noch in den Ofen geschoben und aufgebacken. Frisch, ist anders.

Die kleinen Bäckereien sind doch sehr selten geworden und in Hamburg muss Mama richtig danach suchen. Wir wohnen in Ohlsdorf und konnten bisher keinen einzigen Bäcker in der Nähe ausfindig machen.

Als Alternative haben wir daher die Wochenmärkte gefunden. Dort gibt es noch kleine Bäcker aus dem Umland, die im Gegensatz zu vielen Ketten genau sagen können, was in dem Brot ist. Überdies hinaus sogar wissen, wo die Schrot für das Brot herkommt.

Wer ganz sichergehen will, was in dem Brot ist, kann das Brot auch selber backen. Auch wenn als Mama häufig die Zeit oder das Talent für´s Backen fehlt, ist Brot wirklich sehr schnell und einfach zu backen. Hier stelle ich euch mal ein einfaches Grundrezept vor, was ihr je nach Geschmack abwandeln könnt. Ich selber bin auf meiner Recherche auf dieses tolle Rezept von backenmachtgluecklich.de gestoßen und werde es demnächst mal ausprobieren.

 

Doch welches Brot ist gesund oder welches mögen unsere Lütten besonders?

Wie wir wissen ist Weizen günstig und daher in sehr vielen Produkten enthalten, sei es in Nudeln, Fertigwaren, Soßen oder in Gebäcken und damit zählt es zu den meist genutzten Getreidearten bei uns. Weizen ist jedoch nicht sehr gesund. Wahrscheinlich ist euch auch schon aufgefallen, dass die meisten Babykekse oder auch Gläser nicht mit Weizen zubereitet sind, sondern mit Alternativen wie zum Beispiel Dinkel.

 

Eigenschaften Dinkel

Dinkel ist zwar auch eine Weizenart, jedoch hat es ein paar Vorteile gegenüber Weizen. Es gibt sogar Wissenschaftler, die behaupten, dass es wesentlich gesünder ist. Dinkel enthält nämlich nachweislich mehr Mineralien, Spurenelemente, Vitamine als Weizen und ist zudem eiweissreicher. Jedoch weist Dinkel einen höheren Glutenanteil auf als Weizen und ist daher insbesondere für den Anfang der Beikost nicht unbedingt für allergieneigende Kinder geeignet.

 

Eigenschaften Roggen

Roggen ist eine gute Alternative zum Dinkel. Typisch ist seine dunkle Farbe. Die gesundheitlichen Vorteile werden vielfach in Publikationen erwähnt, jedoch spielt das Getreide bei uns nur eine untergeordnete Rolle. Dabei liefert es die meisten gesunden Inhaltsstoffe. Sogar die Konzentration an Magnesium und Eisen ist höher als in Fleisch. Es begünstigt den Blutzuckerspiegel und hält so länger satt. Es regt die Verdauung an und ist zudem äußerst praktisch, denn Produkte aus Roggen trocknen nicht so schnell aus und bleiben damit länger haltbar und aromatisch.

 

Uns Lütten Fazit

Wer also ein gesundes Mehr kaufen will, sollte daher auf dunkle Mehltypen setzen. Ich selbst benutze gerne Roggen- oder Dinkelmehl. Da es viele Mehltypen gibt, noch ein kleiner Hinweis. Die Typ-Bezeichnung auf dem Mehl gibt die Mineralstoffmenge in mg pro 100g Mehl an. Je höher die Zahl, desto gesünder das Mehl, allerdings auch desto schwerer ist es das Ganze zu verbacken. Daher empfehle ich euch Mehl mit einer mittleren Typenanzahl wie Roggenmehl Type 1150 oder Dinkelmehl Typ 1050. Im Übrigen werden bei den meisten Brotrezepten verschiedene Mehlsorten miteinander vermischt.

 

Elisa

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